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... und wenn man sich nun einen Neuwagen kauft?Bearbeiten

Ein N
Nur 10 km
euwagen ist immer teurer als jeder Gebrauchtwagen - denkt man zunächst. Doch stimmt das nur bedingt. Immer wieder entbrennt unter den Händlern eine Rabattschlacht, weil die jeweiligen Lagerbestände überquellen. Sonderaktionen und Extra-Preise machen das Neufahrzeug zum Konkurrenten des guten Gebrauchten.

Natürlich muss man Abstriche machen. Das Konfigurieren des Autos kommt nicht in Betracht. Es gibt nur das, was auf dem Hof steht. Das bedeutet unter Umständen den Verzicht auf die Lieblingsfarbe oder die Anhängerkupplung.

Neuwagen sind nicht immer ganz neu. Viele Händler bieten "Gebrauchtwagen" an, die für kurze Zeit vom Autohaus angemeldet waren. Diese Fahrzeuge haben dann zwischen 10 und 200 km auf dem Zähler und sind deutlich unter den Listenpreisen zu bekommen.

Wenn das gesuchte Modell nicht auf dem Markt ist, findet sich vielleicht eine Alternative beim Konkurrenz-Hersteller. Wer nicht zu sehr auf einen Typ festgelegt ist, darf sich dann über ansehnliche Vorteile freuen. Dabei muss das keineswegs mit Verzicht auf Qualität einhergehen. Die Mängelreports von TÜV und Dekra helfen bei der guten Wahl.

Der Neuwagen hat einige Probleme weniger als der Gebrauchte. Es gibt keinen Verschleiß, keinen Rost, keine versteckten Mängel und keinen Unfall. Gewährleistung bzw. Garantie bewahren in der ersten Zeit auch vor den schlimmsten Überraschungen. Und wie ist es mit dem Wertverlust? Wer auf luxuriöse Extras verzichtet (Sitzheizung, Doppelauspuffendrohr, Sonderlackierung), hat weniger zu befürchten. Zwar ist auch ein Kleinwagen nach 4-5 Jahren relativ nur noch die Hälfte wert, doch absolut gesehen ist das bei Fahrzeugen der Mittel- oder Oberklasse viel gravierender. Wenn man ihn bis zum Ende fährt, spielt das sowieso keine Rolle. Wer seinen Kleinen also zehn Jahre lang behält, zahlt nicht zu viel für seine Mobilität.